DIE REPUBLIKANER – Bergstraße

freiheitlich. modern. patriotisch.

Ausstattung des Service Points

Samstag 12. November 2011 von Fraktion

Antrag für die Sitzung des Kreistags

Der Kreisausschuß  wird beauftragt, soweit noch nicht geschehen, die in den Job-Centern vorhandenen Service Points, umgehend mit der notwendigen Bürotechnik auszustatten. Diese Büros dienen als Anlaufstelle für Rat und Hilfe suchende Kunden und sind deshalb Aushängeschilde des Eigenbetriebes. Umständliche Arbeitsabläufe sind für Kunden und Mitarbeiter sehr unerfreulich.

Begründung:

Neue Wege, eine Erfolgsgeschichte? Gewiss, nachdem die Kinderkrankheiten der ersten Jahre überstanden waren, hat sich vieles gebessert, ist zum Teil richtig gut geworden. z. B. werden die Kunden von den Mitarbeitern jetzt vielmehr als Partner wahrgenommen und danken es mit höflicher Gelassenheit. Natürlich gilt auch hier für beide Seiten, keine Regel ohne Ausnahmen.

Auch das Ergründen des Personalbedarfs auf Arbeitgeberseite und die zielorientierte Fortbildung der Arbeitslosen zur Deckung dieser Anforderungen ist etwas, was es nie,
auch nicht in den langen Jahren der Zuständigkeit der damaligen Bundesanstalt für Arbeit gegeben hat.

Das alles ist eng mit dem Wirken des ersten Kreisbeigeordneten Metz verbunden, dem wir für seine unaufgeregte aber effektive Arbeit danken möchten. Aber wo Licht ist, ist auch Schatten. Ein Deutschland weites Problem ist das beschönigen von Arbeitslosenzahlen. Hier werden Kunden die sich in Maßnahmen befinden, krank sind oder sonst einen Anlaß geben, sofort herausgerechnet. Deutschland rechnet sich, auch an dieser Stelle, nach außen gerne reich und weckt damit endlose Begehrlichkeiten.

Aber das ist kein spezielles Problem von Neue Wege Bergstraße. Dennoch werden wir mit Interesse den neuen Stellenplan mit den gesunkenen Arbeitslosenzahlen abgleichen. Die Logik erwartet ja auf beiden Seiten sinkende Zahlen.

Aber nun direkt zu unserem Antrag. Man muß sich vorstellen, nachdem man im Wartebereich eine Marke gezogen hat und die entsprechende Nummer aufleuchtet geht man ins Kundenbüro, von den Angelsachsen unter uns, auch Service Point genannt. Dort wird man in der Regel freundlich empfangen, doch dann gehört man zu den geschätzten dreiviertel aller Kunden, bei welchen eine Veränderung, ein Bescheid oder Kontoauszüge u. ä. kopiert oder ausgedruckt werden müssen. Dann kommt es zu folgendem Ritual:

Der Mitarbeiter bittet den Kunden wieder in den Wartebereich, verschließt vorschriftsmäßig die Tür und geht 4 – 5 Büros weiter zum drucken oder kopieren. Er kommt zurück, schließt wieder auf, bittet hinein und es geht weiter.

Warum muss der Mitarbeiter diesen Zeitaufwand betreiben und darüber hinaus jedem Kunden signalisieren: ich traue die nicht? Eben weil er sich keine Ungleichbehandlung leisten kann, denn die würde sich rasch unter den Arbeitssuchenden herumsprechen. Abhilfe könnte man schaffen, indem man in Zwischenräumen der Büros, soweit eben vorhanden oder auch im Wartebereich, durch Zugangscodes geschützt, Kopierer aufstellt. Wichtig ist, dass die offene Tür im Blick bleibt, durch ein paar Schritte ins Büro Einblick genommen werden kann und so allzu Neugierige verunsichert währen.

Deshalb unser Vorschlag: statten sie die Service Points in der jeweils geeigneten Form mit modernen, schadstoffarmen Geräten aus. Das spart den Mitarbeitern viel Zeit und ist auch für die Kunden wesentlich angenehmer.

Dieser Beitrag wurde erstellt am Samstag 12. November 2011 um 11:22 und abgelegt unter Anträge, Aus dem Kreistag. Kommentare zu diesen Eintrag im RSS 2.0 Feed. Sie können einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf Ihrer Seite einrichten.

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